Die Wandergruppe … unterwegs 3. Quartal 2018

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Der Premiumweg P9 rund um Roßbach wird am So., 27.5. von 24 Teilnehmern/innen erkundet; wir erleben Kalkmagerrasenflächen mit Wacholderbeständen und das Verschwinden eines Baches im Muschelkalk. Orchideen sind durch die langandauernde Hitze verblüht, wir sehen nur Waldhyazinthe und eine Knabenkrautart. Die Wanderung führt  durch offenes Land, mit bester Landschaftssicht, auch nach Westen gegen die Steilabhänge des Kaufunger Waldes. Erfrischend bei großer Hitze ist die Einkehr im Gasthof „Zur Linde" in Roßbach.  Eine tolle Tour, für die wir Mechthild Goldmann als Wanderleiterin danken.

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Helga Hölzel leitet uns am So., 10.6. mit 13 Wanderern/-innen bei sehr schwül-warmem Wetter, d.h., hohe Luftfeuchte bei 28°, von Heckershausen durch den nördlichen Habichtswald, wobei Firnskuppe, Erlenlochsee, Blauer See, Nekropole, Silbersee, Förstersteig und oberes Ahnetal erwandert werden. Wir danken Helga für diese Tour, welche sie durch ihre kenntnisreichen Erläuterungen bzw. Vorträgen zu den Seen und der Nekropole sehr interessant gestaltet.

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Endlich ist es kühler: so genießen wir (19 Teilnehmer) mit Dieter und Giesela Mennecke am So., 24.6. eine schöne Tour im Tal der Bauna, von Altenbauna über Kirchbauna, Fehrenberg, Guntershausen und Hertingshausen zurück zum Ausgangspunkt, dort Einkehr im Gasthaus „Zum Wiesental". Dieter, dem wir danken, berichtet an mehreren Stationen über Historisches, z.B. Riesensteine, Wehrkirche Kirchbauna, Gedenksteine bei der Guntershäuser Mühle, Bau der alten Frankfurter Straße mit Brückenbauwerk von 1826, verbunden mit Erinnerungsstein an Kurfürst Wilhelm II.     

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Auf den Höhen des Knüllgebirges, rund um den Eisenberg (636 m ü. NN.) auf dem Weg „ES", sind wir mit 11 Personen am So, 8. 7. bei sehr gutem Wanderwetter unterwegs.  Dies bedeutet heute klare Sicht insbesondere vom Borgmannturm in sämtliche vier Himmelsrichtungen (z.B. Feldberg/Taunus, Wasserkuppe, Thüringer Wald, Meißner, Habichtswald, Rothaargebirge). Turm (erbaut 1913) benannt nach dem Gründer des Knüllgebirgsvereins Forstmeister Hugo Borgmann; Nach Informationen an einer Tafel am Weg über die Wüstung Hohlnstein (empfehlenswerter Wanderweg Archäologie) und dort vorhandene Reste der Dorfkirche  (12. Jh.) kehren wir zum Abschluss auf dem Berggasthof Eisenberg ein. Diese Gegend ist eine Wanderung wert: tolle Ausblicke, weite Landschaften, sehr schöne Wälder und vor allem Ruhe, selbst am Eisenberg.       

Bilder: 10 - 12

Jochen Moll