Gruppe BEST informiert

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Gruppe BEST informiert

Im 2. Quartal waren unsere weiteren drei „Theorie & Praxis für die Berge“-Abende gut besucht. Besonders der Abend zum Thema „Klettersteige“ lockte viele, auch neue und jüngere Teilnehmer*innen. Viele Ältere kamen zu Ankes und Kurts Rückblicken „Damals in Damüls“ mit brillanten Makro-Aufnahmen von Pflanzen, Tieren und Wetterauswirkungen.

Zwei 20km-Wanderungen, die naturkundliche Wanderung, zwei 30km-Wanderungen und die 50km-Wanderung (Siehe Bericht!) boten wir im 2. Quartal an.

Aber hier kommt noch ein fotografischer Rückblick auf die 30km im März, die uns das erste Mal Silke Weißenfeld von der Kugelsburg aus fantastisch führte. Siehe Bild 1 + 2 in der Galerie.                                                      Arnulf Wigand

50 km rund um Melsungen

Nachdem ich letztes Jahr mit Uli die 50 km-Wanderung der Gruppe BEST zur Vorbereitung für die sommerlichen Bergtouren mitgemacht hatte, beschlossen wir dieses Jahr, wieder mitzulaufen. Da ich wenig wandere, blieb die Frage der richtigen Schuhe für so eine lange Wanderung offen. Im letzten Jahr wurden die Schuhe von Stunde zu Stunde kleiner, und ich hatte mir dicke Blasen an den Fersen gelaufen. Nur mit Ulis Teva-Sandalen und Laufsocken konnte ich die letzten Kilometer überstehen. So zog ich diesmal meine recht weichen Wanderschuhe an und packte meine Turnschuhe und Barfußschuhe in den Rucksack.

Aus dem Vorjahr hatte ich gelernt, dass für genug Essen und Trinken gesorgt sein wird; und bei fast sommerlichem Wetter musste auch nicht viel Kleidung mitgenommen werden. Ulis Tochter Pauline und mein Sohn Julian wollten unbedingt mitkommen. Nachdem geklärt war, dass Julian zur Not im „Versorgungsauto“ mitfahren könnte, ging es am Samstag, den 14. April, in Melsungen am Bahnhofsparkplatz los.

Eine beachtlich große Gruppe von 38 lauffreudigen Wanderern machte sich auf den Weg, eine große Runde um Melsungen zu laufen. Für 10 Teilnehmer*innen war es die erste 50 km-Wanderung. Julian war mit seinen 12 Jahren der jüngste Mitwanderer. Im flotten Wanderschritt ging es um kurz nach 7 Uhr los in Richtung Burg Spangenberg. Dort war nach ca. 16 km die erste Pause. Tanjas Sohn und seine Freundin waren schon vor Ort und hatten für uns Getränke, Bananen, Snacks und eine Schaumwaffelkiste bereitgestellt.

Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann weiter in Richtung Pfieffe, wo wir nach insgesamt 28 km im Biker-Vereinshaus der MC Black Earls Reichenbach unsere Mittagspause verbrachten. Schon von der Ferne wurden wir von zahlreichen Bikes vor der Tür begrüßt. Während wir mit einer Gemüsesuppe und Brötchen versorgt wurden, grillten die Biker. Später mischte sich das, und wir bekamen von ihnen Kaffee und sie unsere Suppe. Das war eine sehr interessante Pause bei herrlichem Sonnenschein. Auch den Füßen ging es noch gut. Da es nun trocken wurde, tauschte ich die Wanderschuhe gegen die Turnschuhe. Julian war bis dahin gut dabei und fand immer wieder neue Bekanntschaften zum Unterhalten, dass ich ihn kaum zu sehen bekam. Nach 30 km lief er etwas komisch und wechselte zu seinen Turnschuhen. Von da an bekam ich ihn nur noch in den Pausen zu sehen.

Am Nachmittag gab es dann noch eine weitere Getränke- und Snackpause nach 34 km, eine Pause mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen nach 41 km und kurz vor dem Ziel bei Kilometer 48 die schon bekannte „Weinprobe“.

Bei dieser letzten Pause lachte uns noch ein Wassertretbecken an. Die brennenden Füße fanden hier noch eine geniale Erfrischung für die letzten drei Kilometer. Nach rund 12 1/2 Stunden, knapp 52 km und knapp 1.400 Höhenmetern waren wir zurück am Parkplatz. Einigen sah man die lange Wanderung an. So auch mir. Für ein Abschlussessen im Ratskeller fuhren wir mit dem Auto in Richtung Innenstadt. Das sparte einige Meter, die nach dem Essen schmerzhaft wurden. Meine Beine und Füße hatten genug getan und waren völlig fertig. Eine recht kleine Blase war dann doch entstanden.

Nun bleibt noch DANKE zu sagen an Tanja Ritter und Dieter Wiederhold und unser Versorgungsteam, die diese Wanderung vorbereitet, geführt und umsorgt haben.

Es hat viel Spaß gemacht, und ich hatte viele tolle Gespräche mit netten Menschen.

Tanja Johannes

Ich kann mich dem großen Dank an Tanja Ritter, Dieter und die lieben Versorger*innen (Kristin & Levin, Dieters Onkel, Tante und Vater), die Kuchenbäcker*innen und auch an den Wettergott nur anschließen. Und riesigen Applaus und Glückwunsch an alle, die die 50km „finishten“, und gerade auch an Euch zehn „Beginners“, besonders an Dich, Julian, die Ihr das auch schafftet! Ein paar Fotos geben vielleicht Eindrücke wieder.
Siehe Bilder 3 bis 7 in der Galerie.    
                                                                                             
Arnulf Wigand

Rieserferner im Oktober

Zum 3. Mal mit Winnie Herbstgenuss im Naturpark Rieserferner

Anfang Oktober, wenn die Lerchen hellrot zwischen dunklen Zirben leuchten, sind hier noch Touren bis in den hohen 2000er Bereich möglich, z.B. der Hartdegenweg oder der Zwölfer. Die "Alte Kasseler Hütte " ist bis in die zweite Hälfte Oktober geöffnet. Für den niederen Bereich sei hier der Weg parallel zu den Wasserfällen genannt. Auch Museumsbesuche ( Messner, Bruneck ) sind möglich.

Alle Touren werden am Abend vorher besprochen, es gibt keinen Gruppenzwang! Wer möchte, kann auch einen ganzen Tag Schwimmbad und Sauna genießen.

Termin:             Sonntag, 07.Oktober, bis Sonntag, 14.Oktober 2018

Voraussetzungen:         vollendetes 18. Lebensjahr
                                   sicheres Gehen im Hochgebirge und eigenverantwortliches Handeln

Ausrüstung:      wird Im Vorbereitungsgespräch empfohlen

Anfahrt:                        PKW oder Bahn & Bus sind möglich

Unterkunft:       Familiengeführtes drei Sterne Hotel Berger in Rein ( Sand in Taufers )

Kosten:                        individuell - Halbpension

Anmeldung:      bis 31.07.2018 bei den Gruppenabenden der Gruppe BEST oder Winfried Klug, Tel: 0561/28 21 05.
Siehe Bild 8 in der Galerie.