Buchtipp November 2018

Mord am Unmöglichen 

Spitzenkletterer aus aller Welt hinterfragen die Grenzen des Möglichen

Reinhold Messner

Herausgegeben von Luca Calvi und Alessandro Filippini

Übersetzungen aus dem Italienischen von Maria Anna  Söllner

Format 14,5 x 22 cm,   352 S.; MALIK 2018, 26 €

Das gerade erschienene Buch hat es angeblich auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft!  Reinhold Messner hat nicht etwas einen Bergkrimi geschrieben, sondern die Überschrift über seinen Artikel für das ´by fair means-Klettern´, später Freiklettern- bis hin zur Rotpunktbewegung, bereits vor 50 Jahren kreiert!

„Im Jahr der Studentenrevolution vollzieht sich auch beim Felsklettern eine bemerkenswerte Veränderung: Reinhold Messner gelingt am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten seine schwierigste Erstbegehung; im Yosemite Valley ruft Royal Robbins das ´clean climbing´ aus. Erst zehn Jahre zuvor waren das technische Klettern in Mode gekommen und die Direttissima an der Nordwand der großen Zinne und die Nose am El Capitan als Nonplusultra gefeiert worden.

Mit seinem Aufsatz ´´Mord am Unmöglichen´´ lanciert der 23-jährige Messner einen leidenschaftlichen Aufruf zum Verzicht auf technische Hilfsmittel, andere folgen ihm. So entwickelt sich das Freiklettern fort, das sich später, nach Öffnung der Schwierigkeitsskala, unaufhaltsam steigert.

Heute, fünf Jahrzehnte später, hinterfragen die besten Kletterstars in persönlichen Berichten Messners Thesen und erzählen die Kunst, schwierigste Berge und Felswände zu meistern, weiter. Und geben Messners Plädoyer eine zeitlose Dimension." (Vorderer Klappentext)

Ausleihbar bei der DAV- Bücherei unter der Katalog Nr. 8O 1982.

Die während des Umbaus der Murhardschen Bibliothek neu angeschafften Bücher stehen vorerst in der neuen Geschäftsstelle der Sektion im Kletterzentrum und können montags und donnerstags während der Geschäftsstellenöffnung ausgeliehen werden. (Donnerstags bin ich meistens in der Kletterhalle oder bei Rita Utech in der Geschäftsstelle)     

Helene Worbes