Buchtipp Januar 2018

Der innere Berg   Zum Matterhorn und darüber hinaus

Hervé Barmasse

aus dem Italienischen übersetzt von Emanuel Balsiger

Format 22 x 14,2 cm, 264 Seiten, AS Verlag 1. Aufl. 2017

„Hervé erzählt seine Geschichte selber, er spricht von der Leidenschaft, der Müdigkeit, der Emotionalität beim Klettern. Zuerst kommt der Mensch, dann der Bergsteiger, dann das aussergewöhnliche Projekt. Dies ist keine banale Heldengeschichte eines Extremsportlers, sondern ein Blick hinter die Kulisse des Abenteuers Bergsteigen, bei dem der Mut zur Entscheidung untrennbar mit Unsicherheit und Angst verbunden ist, in der Wand wie im Leben. Die alpinistischen Unternehmungen von Hervé Barmasse in wenige Worte zu fassen, ist schier unmöglich. Unbestiegene Gipfel, abschüssige Wände, neue Routen, gewaltige Gletscher und vor allem extreme Einsamkeit begleiten seinen Werdegang. Seine Klettereien, die er auf Reisen in die weite Welt - Pakistan, Patagonien, China, Nepal, aber auch in den Alpen - unternimmt, entsprechen hundertprozentig den Grundprinzipien des Bergsteigens: Abenteuer, Risiko und Suche nach dem Neuen, bis er zu jenem Bergsteiger am Matterhorn wird, der bislang die meisten neuen Routen und Winterbegehungen gemacht hat. Deshalb ist seine Karriere vergleichbar mit jener der grossen Bergsteiger der Vergangenheit. Aus seinen vielen Unternehmungen hat Hervé zwei Filme gemacht, „Linea Continua" (2010) und „non così lontano" (2012)

´Ich liege in der Hängematte. Unter mir der Abgrund, über mir die Sterne. Ich schaue auf die Lichter des Tals und bin zutiefst zufrieden. Ich möchte nirgendwo sonst sein.´ Hervé Barmasse" ( Vorderer Klappentext)

Ausleihbar bei der DAV- Bücherei unter der Katalog Nr. 8° 1960

Die während des Umbaus der Murhardschen Bibliothek neu angeschafften Bücher stehen vorerst in der neuen Geschäftsstelle der Sektion im Kletterzentrum und können montags und donnerstags während der Geschäftsstellenöffnung ausgeliehen werden. (Donnerstags bin ich meistens in der Kletterhalle, oder bei Rita Utech, Geschäftsstelle)

Helene Worbes